Wie lädt man legal Musik runter?

Wer aus dem Internet legal Musik herunterladen möchte, hat sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Möglichkeiten. Ob man zahlen muss, hängt davon ab, welche Musik man sucht und wieviel Komfort man erwartet.

Wer aktuelle Hits legal erwerben will, kommt an einem Download-Service-Shop nicht vorbei. Es gibt verschiedene Bezahlmodelle. So bietet Napster.de eine Musikflatrate an, bei der man einen Fixpreis im Monat zahlt (10-15 €) und während der Abolaufzeit unbegrenzt Songs herunterladen kann. Die Musik ist durch DRM (Digital Rights Management)-Mechanismen kopiergeschützt und kann nicht mehr abgespielt werden, wenn das Abo gekündigt wird. Beim Konkurrenten Musicmonster.fm kann die Musik nur online abgespielt werden, über eine Aufnahmefunktion ist jedoch das Speichern der Streams im MP3-Format auf dem PC möglich. Beide bieten kostenlose Probewochen an, bei Musicmonster.fm dürfen die Songs sogar nach Ablauf der gratis Testperiode behalten.

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Die meisten Anbieter die keine Flatrate anbieten verkaufen die Songs einzeln – meist für 0,80 bis 1,70 Euro. Oft ist die Musik durch DRM geschützt, bei einigen Anbietern kann man auch DRM-freie Musik im MP3-Format erwerben, die privat auf CD gebrannt und kopiert werden kann. Die Marktführer Apple (itunes.de) und Musicload.de ermöglichen dies mittlerweile. DRM-frei ist die Musik auch bei kleineren Anbietern wie dem auf Indielabel fokussierten Emusic.com und dem Elektronik-Spezialisten Beatport.com.

Für kostenlose Downloads bieten sich neben den Homepages der Künstler, auf denen man oft fündig wird, Gratis-Musikportale an, auf denen die Acts selbst ihre Musik anbieten. Marktführer sind hier Myspace.com und das soziale Webradio Last.fm, bei denen allerdings nicht alle Songs heruntergeladen, sondern einige nur gestreamt werden können. Bei kleineren Anbietern wie Besonic.com oder Mp3.de ist der Download komplett frei, und bei Jamendo.com darf man die Musik sogar selbst verbreiten, sampeln oder öffentlich aufführen. Weiterhin gibt es eine Vielzahl von Netlabels, kleinere, genrespezifische Portale mit kostenloser Musik. Eine Übersicht findet man auf der Website Netlabels.org.

Verlockend ist es auch, Musik von Webradios mitzuschneiden. Dies ist in Deutschland auch nach der Urheberrechtsreform 2008 legal. Spezialsoftware übernimmt die Aufgabe intelligent: Programme wie Stream Ripper oder RadioRipper (das sogar mehrere Sender gleichzeitig aufnimmt) schneiden den Stream automatisch und speichern die Musikstücke als separate MP3-Dateien ab – inklusive der Informationen über Titel und Künstler. Voraussetzung ist allerdings, dass das Radio im Shoutcast-Standard sendet, die andere beiden wichtigen Protokolle WMP und RealMedia können nur analog aufgenommen werden, worunter die Qualität leidet.

Eine Grauzone betritt man beim Rippen von Streaming-Portalen. So gibt es zwar Software, die etwa Videos von Youtube.com oder nicht zum Download bestimmte Musikstücke in Myspace.com in MP3s umwandelt. Dies geschieht jedoch am Rande der Legalität – so verbietet es Youtube ausdrücklich in seinen Nutzungsbedingungen. In allen Fällen, in denen der Anbieter einen Kopierschutz einsetzt, ist dessen Umgehung auch durch das Urheberrecht verboten. Einzig die analoge Aufnahme ist dann erlaubt.

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